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Gamepad-Tester

Verbinde einen Controller und drücke eine beliebige Taste. Jede Taste, jeder Trigger und jeder Stick erscheint live, mit Stick-Drift-Check, Deadzone-Kreis, Rundheitstest und Vibrationstest.

Verbinde einen Controller und drücke eine beliebige Taste

Dein Controller erscheint hier, sobald der Browser ihn erkennt. Es wird nichts installiert, und nichts verlässt dein Gerät.

  • USB: stecke das Kabel ein und drücke dann eine Aktionstaste. Mit Kabel lässt sich am zuverlässigsten testen.
  • Bluetooth: verbinde den Controller zuerst mit deinem Computer oder Handy und drücke dann eine Taste.
  • Drücke eine Taste: aus Datenschutzgründen zeigen Browser einen Controller erst, nachdem du bei geöffneter Seite eine Taste gedrückt hast – das Bewegen eines Sticks reicht eventuell nicht aus.
  • Browser: Chrome und Edge liefern meist die vollständigsten Ergebnisse. Firefox und Safari unterstützen Controller ebenfalls, aber manche Modelle zeigen ein abweichendes Layout oder keine Vibration.

So nutzt du den Gamepad-Tester

  1. Verbinde deinen Controller per Kabel oder Bluetooth und drücke dann eine beliebige Taste. Der Browser gibt den Controller erst nach einem Tastendruck an die Seite weiter.
  2. Drücke jede Taste einmal. Jede leuchtet auf der Zeichnung, solange sie gehalten wird, und bekommt einen grünen Rahmen, sobald sie funktioniert hat. Die Zähler darunter zeigen, wie oft jede gedrückt wurde.
  3. Drücke beide Trigger langsam durch. Die Anzeige sollte gleichmäßig von 0 % auf 100 % steigen. Ein Trigger, der springt, vor 100 % stoppt oder nie auf 0 % zurückkehrt, ist möglicherweise verschmutzt oder verschlissen.
  4. Bewege beide Sticks in alle Richtungen, lass sie dann los und beobachte den Wert „In Ruhe“ und den Totzonen-Kreis.
  5. Drehe für den Kreistest jeden Stick ein paar Mal langsam am äußeren Rand entlang. Der Tester vergleicht, wie weit der Stick in verschiedene Richtungen reicht.

Nutzt du den Controller mit mehr als einem Gerät, kannst du über die Tabs oben zwischen verbundenen Controllern wechseln. ID, Mapping, Anzahl der Tasten und Achsen, die für jeden angezeigt werden, kommen direkt vom Browser.

Was ist Stick-Drift?

Stick-Drift bedeutet, dass ein Analogstick Bewegung meldet, obwohl ihn niemand berührt. Im Spiel sieht das so aus, als würde deine Figur von allein langsam laufen oder die Kamera zur Seite wandern. Meist liegt es an Verschleiß oder Schmutz in den Sensoren im Stick-Modul, und es wird mit der Zeit oft schlimmer.

Dieser Tester beobachtet jeden Stick, solange er nicht bewegt wird. Bleibt die Ruheposition länger als eine Sekunde außerhalb der Deadzone, wird der Stick gelb umrandet und eine Warnung erscheint. Ein winziger Ruheversatz von wenigen Tausendsteln ist bei fast jedem Controller normal.

Deadzones erklärt

Eine Deadzone ist ein kleiner Bereich um die Mitte, in dem ein Spiel Stick-Bewegungen ignoriert. Sie verdeckt den kleinen Versatz, den jeder Stick in Ruhe hat. Der gestrichelte innere Kreis zeigt die Deadzone, die du mit dem Regler eingestellt hast. Liegt dein Ruhepunkt darin, merken Spiele mit ähnlicher Deadzone den Versatz nicht. In vielen Spielen kannst du die Deadzone in den Controller-Einstellungen ändern, was bei leichtem Drift eine schnelle Notlösung sein kann.

Rundheit: Erreicht dein Stick den Rand?

Ein perfekter Stick würde in jeder Richtung genau den Abstand 1,0 erreichen. Echte Sticks sind oft etwas eckiger oder in manchen Richtungen etwas zu kurz. Das Rundheits-Ergebnis zeigt die durchschnittliche Abweichung von 1,0 über alle abgedeckten Richtungen. Niedrige einstellige Prozentwerte sind üblich. Sieh die Zahl als Vergleich zwischen deinen eigenen Sticks oder Controllern und nicht als Bestanden/Durchgefallen, denn Controller und Browser melden den Rand unterschiedlich.

Reinigung und Kalibrierung

Kehrt der Drift kurz nach Reinigung und Kalibrierung zurück, ist das Stick-Modul wahrscheinlich abgenutzt. Prüfe, ob der Controller noch Garantie hat, bevor du ihn öffnest.

Browser-Unterstützung

Der Tester nutzt die Standard-Gamepad-API, die aktuelle Versionen von Chrome, Edge, Firefox und Safari unterstützen. Chrome und Edge erkennen tendenziell die meisten Controller mit Standardbelegung und unterstützen bei vielen die Vibration. Firefox und Safari beschriften manche Controller eventuell anders oder unterstützen keine Vibration. Auf Handys und Tablets funktionieren oft auch per Bluetooth gekoppelte Controller. Weitere Geräte-Checks findest du hier: Tastatur-Test und das Maus-Test.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird mein Controller nicht angezeigt?

Browser zeigen Controller erst an, wenn du bei geöffneter Seite eine Taste drückst. Drücke also eine Aktionstaste wie A oder Kreuz. Erscheint er immer noch nicht, prüfe in den Systemeinstellungen, ob er verbunden ist, probiere ein anderes USB-Kabel oder einen anderen Port und schließe Apps, die den Controller exklusiv nutzen könnten.

Funktioniert es mit PlayStation-, Xbox- und Switch-Controllern?

Meistens ja. Die meisten aktuellen Xbox- und PlayStation-Controller werden in Chrome und Edge mit dem Standardlayout erkannt. Switch-Pro-Controller, Joy-Cons und viele Pads von Drittanbietern funktionieren ebenfalls, erscheinen je nach Browser und Verbindung aber eventuell mit einem nicht standardisierten Layout. Dann siehst du statt der Zeichnung ihre rohen Tasten und Achsen.

Woran erkenne ich, ob mein Stick driftet?

Lass den Stick los und beobachte den Wert „In Ruhe“. Ein gesunder Stick pendelt sich sehr nah bei 0,000 ein. Bleibt er länger als eine Sekunde außerhalb des Deadzone-Kreises, zeigt der Tester eine Warnung. Bewege ihn ein paar Mal herum und lass ihn los, denn Drift kann davon abhängen, aus welcher Richtung er zurückfedert.

Welche Deadzone sollte ich verwenden?

Spiele nutzen oft etwas zwischen 5 % und 15 %, aber es gibt keinen einzig richtigen Wert. Stelle den Regler knapp über den Ruhe-Offset, den du hier siehst. Brauchst du eine sehr große Deadzone, um den Drift zu stoppen, ist der Stick wahrscheinlich abgenutzt.

Kann dieser Test Input-Lag messen?

Nein. Eine Webseite kann den Controller nur einmal pro Bildwiederholung auslesen, und der Browser fügt eigene Verzögerung hinzu, daher wäre jede Zahl irreführend. Dieser Tester zeigt, welche Eingaben funktionieren und wie genau sie sind, nicht wie schnell sie ankommen.

Warum gibt es keinen Vibrationstest für meinen Controller?

Die Vibrationstasten erscheinen nur, wenn der Browser meldet, dass der Controller Rumble unterstützt. Die Unterstützung hängt von Browser, Betriebssystem und Verbindungsart ab, ein Controller kann also per USB vibrieren, aber nicht per Bluetooth oder in manchen Browsern gar nicht.

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